Wir lieben unsere pferde

Ameen Marzook

 

Ameen Marzook, genannt Marzi ist ein neugieriger, kräftig gebauter Araberwallach, der gut geritten ist in Bahn und Gelände. Sehr menschenbezogen und umgänglich.

 

Beschreibung

 

- Wallach

- 17.03.1999

- Schimmel

- Arabisches Vollblut

 

Marzi ist ein typvoller Araberwallach, der bereits im Alter von ca 3 Jahren beim Züchter angeritten wurde. Hier ist er auf der Weide und im Offenstall aufgewachsen. Er ist ein sehr temperamentvolles jedoch absolut ehrliches, liebenswertes, unglaublich neugieriges Pferd. Er ist verlade- und schmiedefromm und gut zu händeln. Im Umgang ist Marzi sehr freundlich und menschenbezogen. Wir haben ihn "Leicht angeritten" 2003 gekauft und erstmal am Grundvertrauen gearbeitet, sprich: Bodenarbeit, anlongieren, an einen passenden Sattel und Trense gewöhnen und an das Reitergewicht. Vorsichtiges Anreiten in Bahn und Wieder-Anreiten im Gelände, da er anfangs stark zum durchgehen, buckeln und weg rennen neigte. Wir ließen ihm Zeit da er noch stark im Wachstum war und gingen viel spazieren und haben viel Freiarbeit und Zirzensik gemacht.

 

Marzi wurde von unserer  Valerija ausgebildet,  ist seitdem gut angeritten in Bahn und Gelände. Dressurmäßig ließ er sich schön in den Grundgangarten reiten und ist dabei fleißig und motiviert bei der Sache. Auch im Gelände ist er schon sehr nervenstark und mutig. Er geht problemlos vorne weg, aber auch in der Gruppe ist er gut regulierbar.

 

Marzi hat den ein oder anderen Distanzritt absolviert, ist auf Reitwettbewerben und Rallyes sowie einige Male auf der Messe (Pferd & Jagd) im Schaubild mit gelaufen.

 

Bei uns lebt Marzook im Offenstall in einer gemischten Herde und ist sehr verträglich mit anderen Pferden.

 

Seit  2005 wurde er 3-4 x die Woche bei der Reitpädagogik und Ausritten für Kinder und leichte Erwachsene eingesetzt, das tut seinem sehr kurzen Rücken gut und er entwickelt sich zum zuverlässigen, beliebten Pferdchen.

 

Lieber Marzi, mit deinen mittlerweile 21 Jahren hast du viel erlebt und bist ein echtes "Steh-auf-Pferdchen". Wir hoffe du kannst deine verdiente Teilzeit-Rente bei uns noch lange weiterhin genießen!

  

 

Peppino 0094

 

Peppino (rechts im Bild) ist ein sensibler und intelligenter Warmblutwallach, Lehrmeister in Dressur & Springen.

 

Beschreibung

 

 - Wallach

- 30.05.1998

- Dunkelbraun

- Bayrisches Warmblut

 

Wir haben ihm ein Zuhause in einer Herde gegeben. Er war mit 20 Jahren müde vom Leistungssport, der Boxenhaltung überdrüssig. Er ist seit 2 Jahren bei uns und erfreut sich großer Beliebtheit bei unseren fortgeschrittenen und selbständigen Reiterinnen. Peppino braucht andere Pferde um sich herum und geht nur mit seiner Herde ins Gelände. Auf dem Platz und in der Halle ist er ein sensibler und wertvoller Lehrmeister.

 

 

  

 

Amina

 

Amina ist eine wunderhübsche Shettydame mit langer weicher Mähne und großen Knopfaugen. Sie ist Tonis beste Freundin.

 

Beschreibung

 

 - Stute

- 26.05.2010

- Dunkelfuchs

- Mini-Shetlandpony

 

Amina kam mit Toni zu uns auf den Hof. Zuvor hatten die beiden bei einer alten Frau gelebt die leider krank wurde und die Ponys verkaufen musste. Sie brachten viel frischen Ponywind :-) und erfreuen sich seit 2015 bei uns großer Beliebtheit bei unseren fortgeschrittenen und selbständigen Mädels. Amina ist sehr verträglich mit anderen Wallachen sowie Stuten und geht gerne spazieren, fährt mit in den Urlaub, geht schwimmen, macht Freispringen und Agility.

 

 

  

 

Toni

 

Toni ist ein typvoller und auffällig gescheckter Shettymann. Er ist Aminas bester Freund. Er ist sehr aufmerksam und gelehrig.

 

Beschreibung

 

 - Wallach

- 18.08.2011

- Schecke

- Mini-Shetlandpony

 

Toni Testosteroni kam zusammen mit Amina zu uns auf den Hof. Zuvor hatten die beiden bei einer alten Frau gelebt die leider krank wurde und die Ponys verkaufen musste. Sie brachten viel frischen Ponywind :-) vor allem da Toni als Hengst zu uns kam.... Er erfreut sich seit 2015 bei uns großer Beliebtheit bei unseren fortgeschrittenen und selbständigen Mädels. Toni ist sehr verträglich mit nahezu allen Wallachen, insbesondere mit Stuten und geht gerne spazieren, fährt mit in den Urlaub, geht schwimmen, macht Freispringen und Agility.

Seit einem halben Jahr wird er am langen Zügel weiter gefördert und ausgebildet.

 

 

  

 

Dolores 

 

Dolores ist eine wunderschöne und stolze Hannoveraner Stute mit toller Abstammung. Sie ist Marzooks beste Freundin.

 

Beschreibung

 

 - Stute

- 21.04.2013

- Dunkelbraun

- Hannoveraner

 

 

 

 

  

 

Hrimnir

 

Nachdem Hrimnir bei mir ankam habe ich ihn ersteinmal "ankommen" lassen und war mit ihm in der ersten Eingewöhnungszeit grasen und spazieren.

Er ist insgesamt ein mutiges Pferd, jedoch haben ihn einige Dinge sehr aufgeregt deshalb war es mir auch wichtig das wir uns beiden erstmal gegenseitig kennen lernen.

Er wurde 6 jährig als "roh" verkauft da er für seine Besitzerin und ihre Tochter damals zu "dominant und nicht frei zu reiten "war. Was dann auch nicht gefördert wurde mangels Erfahrung mit dem Ausbilden junger Pferde. Er akzeptierte jedoch geführtes Reiten.

 

Dann fing ich an mit ihm zusammen zu arbeiten. Zunächst fiel mir auf dass er beim spazieren gehen jede Wasserpfütze mied, daher bezog ich das Wasser mit in die Bodenarbeit ein. Hier lernte er dass er nichts zu befürchten hatte wenn seine Hufe einmal nass werden. Auf dem Bild schicke ich ihn gerade rückwärts von der nassen Plane runter, ansonsten gehe ich meist neben der Schulter oder anfangs auch vor damit er sich traut hinterher zu gehen und merkt dass wenn ich nicht "gefressen" werde, er auch hinterher gehen kann.

 

Die Zusammenarbeit vom Boden aus war gleich zu Beginn sehr angenehm. Wenn er aber aus weiterer Distanz in die schnelleren Gangarten bzw an der Longe traben sollte, war er mit seiner Aufmerksamkeit überall. Zudem kam es ab und an vor dass er versuchte sich los zu reißen. 

Schließlich habe ich mir seine Aufmerksamkeit versucht durch kleine Anfragen, wie z.B. eine andere Größe des Kreises beim "kreiseln" ;-) oder Wechsel in der Gangart zu holen.

Ich bin dabei ruhig geblieben und habe ihn sich ausdrücken lassen, er durfte sich "frei" bewegen und ausdrücken, wenn er genug Abstand zu mir hatte. Wir haben die Einheiten aber immer gut beenden können.

Nach und nach lernte Hrimnir sich mehr und mehr selbst zu tragen und beim Kreiseln auf mich zu achten und auszubalancieren. Endlich KEIN Losrennen oder losreißen mehr !

Was auch immer gut gelang war das anhalten und er bot das übertreten vom Boden aus immer mehr an. Er lernte sehr schnell seitwärts über eine Stange zu treten ohne nach vorne auszuweichen. Das machte seinen Rücken und die Schultern immer lockerer und er lernte auch mehr seine Hinterbeine unter den Schwerpunkt zu bringen und mehr Last aufzunehmen. 

Am liebsten ging Hrimnir aber ins Gelände und war ein zuverlässiger Ausreitpartner auch mit anderen Reitern und Pferden. Ich begann also immer häufiger mit dem aufsteigen meist unterwegs von einer Bank bzw einem Baumstumpf. Er sollte viele verschiedene Gegenstände im Gelände kennen lernen.

 

 

Das Longieren klappte immer mehr auch frei und wir fingen an auch auf Gras zu trainieren. Auch da ist er mit der Aufmerksamkeit immer mehr bei mir gewesen. Das Grundvertrauen war gefestigt!

Für mehr Abwechslung habe ich im das "Ziehen" mit einem Sieltec Geschirr beigebracht, somit erledigten wir einen wichtigen Job zusammen auf dem Hof: den Reitplatz abziehen ! (Unbezahlte Werbung für Sieltec da genannt ;-)) 

Wir übten immer Trab unterm Reiter und konnten immer längere Geländeritte unternehmen. Auch der Galopp und der Tölt klappten immer besser da Hrimnir in den zwei Jahren Training bei mir genügend Kraft und Ausdauer bekam. Er war so gerne im Gelände wie ich, daher haben wir 2019 sogar einen kleinen Wanderritt im Wendland mit einer Freundin und ihrem erfahrenen Wander- und Distanzreitpferd gemacht. 

Hrimnir war bei mir nicht von Anfang an ein Verkaufspferd, jedoch merkte ich in der langen Zeit die er bei mir war wie wichtig ihm eine feste Bezugsperson ist. Da unsere Hofpferde zu dieser Zeit aber auch bei Kursen mit Teilnehmern ohne eigenem Pferd mitmachten und alle einen zusätzlichen Pfleger haben der sie betüddelt und mit mir z.B. ins Gelände geht, stellte ich mir die Frage ob das für Hrimnir der richtige Lebensplatz war.

Es war nicht einfach für mich aber es ist meine Aufgabe gewesen mich dieser Frage zu stellen und schließlich Hrimnir zu Liebe einen Lebensplatz zu suchen den er brauchte. 

Glücklicherweise haben Ilka & er sich schnell gefunden. Er ging beim ersten Kennenlernen mit ihr fröhlich ins Gelände, zeigte ihr dass er auch schon antölten kann und es passte einfach gut mit den Beiden.

Hrimnir zog eine Woche später zu Ilka in ihren privaten Offenstall mit Wiese und kleinem Trail und Ponygesellschaft von Shetty Kingston...

 

Wir besuchen ihn regelmäßig und freuen uns immer wieder zu sehen wie gut er es dort hat.